SWIM  BIKE  RUN – Reiner Trost und Meinhard Rompel beim Frankfurt CITY – Triathlon (04.08.2019)

Nur zwei Wochen nach dem Eiger-Ultra-Trail in der Schweiz waren Reiner Trost und Meinhard Rompel beim Frankfurt CITY – Triathlon auf der Mitteldistanz am Start. 2 km Schwimmen, 80 km Radfahren und 20 km Laufen standen auf dem Programm. Knapp 700 Starter stürzen sich um 6:30 Uhr in die Fluten des Langener Waldsees. Die Wassertemperatur lag knapp unter dem Grenzwert von 24,5 Grad, d. h. Neoprenanzüge waren erlaubt.

Im Haifischbecken

 

 

 

1. Wechselzone: Neo aus, rauf aufs Rad. Mit Hochgeschwindigkeit ging es in Richtung der Innenstadt von Frankfurt und am Mainufer zwischen der Friedensbrücke und der Schwanheimer Brücke waren 4 schnelle flache Radrunden zu absolvieren. Anschließend der 2. Wechsel zum Laufen auf dem Rossmarkt in Frankfurt. Bei zunehmender Hitze ging es auf einen verwinkelten aber sehr abwechslungsreichen Kurs über 4 Runden durch die Frankfurter Innenstadt mit zahlreichen Zuschauern zwischen Hauptwache, Alter Oper und Zeil. 

 

 

Meinhard auf der Radstrecke

Als besonders Schmankerl verlief die Laufstrecke durch die Einkaufspassage der Zeilgalerie und mit einigen Stufen durch das anschließende Palais Thurn und Taxis. Diese letzte Disziplin war für Reiner und Meinhard die reine Freude,  da sie auf ihrer Paradedisziplin fast ausschließlich am Überholen waren. Reiner legte in seiner Altersklasse AK 60 gar die beste Laufzeit hin! Als weiterer Hollesser war Sebastian Wagner am Start. Der Vorsitzende des Schachclub „Königsflügel“ bewies, dass er nicht nur den Denksport beherrscht und war noch knapp 3 Minuten schneller als Meinhard.

Hier die Ergebnisse:

Reiner Trost: Platz 5 - AK M60, Platz 569 - Gesamt

Swim: 56:01 min              Bike: 2:39:46      Run: 1:36:25       Gesamt: 5:30:31

 

Meinhard Rompel: Platz 20 - AK M55, Platz 392 - Gesamt

Swim: 49:16 min              Bike: 2:24:19      Run: 1:35:48       Gesamt: 4:59:06

 

Sebastian Wagner: Platz 32 - AK M25, Platz 371 - Gesamt

Swim: 43:20 min              Bike: 2:13:38      Run: 1:50:01       Gesamt: 4:56:17

Reiner beim Zieleinlauf

Run auf den Eiger (18.07.2019 - 21.07.2019)

Bereits zum 4. Mal nahmen Läuferinnen und Läufer von der TuS Lindenholzhausen am Eiger Ultra Trail im schweizerischen Grindelwald teil. Hierbei handelt es sich um die mittlerweile bedeutendste Traillauf-Veranstaltung im Alpenraum. Schon wenige Minuten nach Öffnung der Anmeldung neun Monate zuvor waren alle 3000 Startplätze ausgebucht. Läufer aus 70 Nationen und allen Kontinenten nahmen letztlich teil. Zwei Tage vorher machten sich 13 heimische Teilnehmer mit drei Mitgliedern der VLG Eisenbach und drei Begleitern  auf in den malerischen Ort im Berner Oberland mit Blick auf die drei Viertausender Eiger, Mönch und Jungfrau, um sich schon vor dem großen Ereignis an die klimatischen Verhältnisse und die Höhe zu gewöhnen. Immerhin mussten auf den verschiedenen Laufdistanzen Berge von bis zu 2700 Metern Höhe erklommen werden. Beim Eiger Ultra Trail besteht nur ein geringer Teil der Strecken aus befestigten Wegen. Überwiegend geht es über schwer zu laufende enge und steinige oder mit Wurzeln überzogene Pfade, im ständigen Wechsel zwischen bergauf und bergab. Auf den längsten Anstiegen waren bis zu 1000 Höhenmeter am Stück zu bewältigen. Hierbei ist natürlich nicht immer ein Laufen möglich. Vielmehr gilt es, meist mit Trekkingstöcken, gleichmäßig und zügig bergauf zu gehen. Auch die Bergabpassagen sind teilweise so steil und unwegsam, dass ein zu schnelles Laufen leicht zu Stürzen und damit im schlimmsten Fall auch zum Ausscheiden führen kann.

Gruppenfoto der 13 Hollesser Teilnehmer und 3 Läufer von der VLG Eisenbach

Bei der 16 km-Distanz mit 960 Höhenmetern gingen drei heimische Läuferinnen an den Start. Felicia Trost erreichte mit einer Zeit von 2:32:24 Stunden und einem 2. Platz bei den Juniorinnen die einzige Podestplatzierung aller Hollesser Teilnehmer. Nahezu gleichzeitig liefen Doreen Betz und Renate Trost nach 3:00:30 bzw. 3:01:40 Stunden ins Ziel. Michael Rembser von der VLG Eisenbach vervollständigte das Feld.

Der Anstieg zum Eigergletscher

Auf der 35 km-Strecke waren insgesamt 2500 Höhenmeter zu bewältigen. Schnellster der Gruppe war Leon Machoczek nach 6:20:14 Stunden, gefolgt von Marius Trost mit 6:47:36 Stunden. Lisa-Maria Trost benötigte 7:19:03, Katja Machoczek 7:40:18 Stunden. Peter Zimmermann erreichte das Ziel nach 8:03:09, Olaf Betz nach 8:25:21 Stunden. Ralf Machoczek und Wolfgang Laubsch mussten leider das Rennen verletzungsbedingt vorzeitig beenden.

Das Faulhorn, mit 2700m der höchste Punkt der Strecke

Einziger heimischer Läufer über die 51 km-Distanz mit 3100 Höhenmetern war Reiner Trost von der TuS Lindenholzhausen. Er benötigte 9:44:48 Stunden und wurde damit 12. in der höchsten Altersklasse.

 

Die Königsdistanz beim Eiger Ultra Trail ist der E101. Das Rennen geht über 101 km und unglaubliche 6700 Höhenmeter Auf- sowie 6700 Höhenmeter Abstieg. Die Läuferinnen und Läufer machten sich bereits um 4 Uhr morgens auf den Weg. Hier hatte Meinhard Rompel noch eine Rechnung offen. Bei zwei vorherigen Starts musste das Rennen jeweils wegen aufziehender Gewitter unterbrochen und mit einer leicht verkürzten Reststrecke neu gestartet werden. Dieses Mal spielte das Wetter mit und Meinhard konnte die komplette Strecke bewältigen. Hierfür benötigte er 21:52:27 Stunden. Erschöpft, aber mit einem Strahlen im Gesicht lief er mit der Hollesser Fahne ins Ziel. Mit Lisa Hartmann und Frank Kremer von der VLG Eisenbach waren noch zwei Trainingspartner auf dieser Distanz mit dabei.

Meinhard Rompel beim Zieleinlauf mit der Hollesser Fahne

Furioses Marathondebüt von Armenio Da Silva (04.05.2019)

Armenio hatte sich den Weiltalmarathon von Schmitten - Arnoldshain/Ts. nach Weilburg für seinen ersten Marathonstart ausgesucht. Eine nicht ganz leichte Aufgabe! Obwohl das Wasser der Weil zwangsläufig immer bergab fließt, sind auf der Marathondistanz Zwischenanstiege mit insgesamt 574 Höhenmeter zu bewältigen! Im letzten Jahr stieg die Temperatur im Verlauf des Rennens bis an die 30 Grad Grenze. Dieses Mal stand das Starterfeld bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in einer Winterlandschaft mit 10 cm Neuschnee. Unter 3 ½ Stunden war das vorsichtige Zeitziel von Armenio. In der Laufgruppe mit Meinhard Rompel, Lisa Hartmann und Frank Kremer (beide VLG Eisenbach) musste Armenio erst mal „an die Kette gelegt werden“, damit er das Rennen nicht zu schnell angeht. Bei strahlenden Sonnenschein entwickelte sich das Laufwetter zum Optimum. Erwartungsgemäß wurde es nach km 30 hinter Weilmünster hart! Armenio hatte mit leichten Krämpfen zu kämpfen, konnte sein Tempo auf dem letzten Flachstück aber gut halten. Als 28. von insgesamt 228 Finishern lief er nach 3 Stunden, 27 Minuten und 33 Sekunden in Weilburg über die Ziellinie – knapp hinter Lisa Hartmann, die als 1. Frau ins Ziel kam.

 

Eine starke Leistung - alles richtig gemacht!

 

Die weiteren Ergebnisse:

 

Marathon:

  • Meinhard Rompel: 3:25:31, 3. AK M55

 

Halbmarathon – 22 km

 

  • Pascal Springer: 1:42:18, 5. AK M30

  • Leon Machoczek: 1:46:04. 1. AK MJA

  • Katja Machoczek: 2:04:18, 4. AK W45

  • Ralf Machoczek: 2:04:18, 35. AK M50

 

12 km – Lauf

 

  • Andreas Zeidler: 1:05:15, 3. AK M55

Vor dem Start der 22 km in Emmershausen: Pascal Springer, Ralf, Katja und Leon Machoczek

Schindertrail Winterparadies – 66,6 km durch das Nassauer Land (27.01.2019)

Namensgeber für diesen Ultratrail im Nassauer Land ist der legendäre Schinderhannes, der im 18. Jahrhundert in Miehlen geboren und in Taunus und Hunsrück sein Unwesen trieb. Aufgrund des frühen Termins im Laufjahr war das Starterfeld der TuS auf einen Läufer geschrumpft. Nur Meinhard Rompel wagte sich trotz noch verbesserungswürdigem Trainingszustandes an die 66,6 km mit 1.870 Höhenmetern ran und schloss sich den Laufreunden der VLG Eisenbach, Lisa Hartmann und Frank Kremer an. So gingen kurz nach Sonnenaufgang 127 Läuferinnen und Läufer in Holzhausen a. d. Haide auf die winterliche Strecke. Zum Glück blieb der befürchtete Eisregen aus, dennoch war die Strecke vielerorts gefährlich glatt und erforderte hohe Konzentration. Der Erste Teil führte über Miehlen, Marienfels und das Mühlental bis zur Lahn. Bei km 24 wurde hoch auf der Burg Nassau der erste Verpflegungspunkt erreicht. Nach einem weiteren heftigen Anstieg ging es auf dem eisglatten Lahntalradweg bis zum Kloster Arnstein oberhab von Obernhof. Hier hatte der Veranstalter zwei technisch anspruchsvolle Schleifen eingebaut, die aber mit eindrucksvollen Aussichtpunkten belohnt wurden. Durch das wildromantische Jammertal und das anschließende Hasenbachtal war nun der Rückweg angesagt. Auf leicht ansteigendem Geläuf wurde bei km 51 an der Pfälzer Mühle der zweite Verpflegungspunkt erreicht bevor bei km 58 mit dem Grauen Kopf (543m) der höchste Punkt geschafft war.  Empfohlenen war vom Veranstalter ein GPS-Gerät zur Navigation auf der nicht markierten Strecke. Meinhard war damit nicht ausgestattet. Die Umwege durch Verlaufen beschränkten sich bei ihm trotzdem nur auf wenige hundert Meter. Das Zeitlimit war bei 12 Stunden gesetzt. So gehörte auch eine Stirnlampe zu Pflichtausrüstung, welche bei Meinhard aber nicht zum Einsatz kommen musste. Bereits nach 8:20 h erreichte er das Ziel in Holzhausen. Das bedeutete Platz 33 in der Männerwertung. Die Lauffreunde Lisa Hartmann und Frank Kremer waren noch etwas besser drauf und finishten mit einer Zielzeit von 8:14h. Für Lisa bedeutete das einen phantastischen 2. Platz in der Frauenwertung, Frank erreichte damit Platz 28 bei den Männern. Bei Spanferkel und Bier fand die kleine Veranstaltung in der Turnhalle mit Zieleinlauf einen stimmungsvollen familiären Abschluss. Noch immer war ein Großteil der Läufer auf der Strecke und bis zum Zielschluss um 20:00 Uhr wurden alle Finisher gebührend empfangen. Welch toller Auftakt in das beginnende Laufjahr!

Im Mühlental bei Kilometer 13. Foto: Meinhard Rompel.
Lisa Hartmann und Frank Kremer von der VLG Eisenbach. Foto: Meinhard Rompel.
kurze Pause oberhalb Kloster Arnstein. Foto: Meinhard Rompel.
Finish nach 66,6 km.. Foto: Meinhard Rompel.
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