Justino Da Costa dominiert in Obertshausen (06.08.17)

In dem mit knapp 400 Teilnehmern stark besetzten 10 km Lauf beim 41. Hausener Waldlauf in Obertshausen war Justino Da Costa Vierter im Gesamteinlauf und gewinnt in 37:35 einmal mehr souverän die Altersklasse M55. Damit sammelte er wichtige Punkte in der Serienwertung des Main-Lauf Cups. Die Vereinskollegen Reiner Trost und Meinhard Rompel waren auf der Halbmarathondistanz am Start. Reiner finishte in 1:33:32 als 3. der AK M60, Meinhard folgte nach 1:35:55 auf Platz 8 in der AK M50.

Justino Da Costa, Reiner Trost, Meinhard Rompel
Siegerehrung, Justino da Costa

Eiger-Ultra-Trail 2017 (15.07.17)

Die Läuferinnen und Läufer der TuS Lindenholzhausen vor majestätischer Bergkulisse in Grindelwald

Oben: Meinhard Rompel, Peter Zimmermann, Reiner Trost, Frank Kremer (VLG Eisenbach), Marius Trost, Wolfgang Laubsch

Mitte: Leon, Ralf, Katja und Florian Machoczek, Dieter Metz (Hadamar), Lisa und Renate Trost, Olaf und Doreen Betz

Vorne: Julian Machoczek, Felicia Trost

Foto: Zimmermann.

Trail-Running in den Bergen ist populär wie selten zuvor. Bergauf braucht es Kraft, auf flachen Abschnitten Schnelligkeit sowie Trittsicherheit abwärts. Einer der ambitioniertesten Wettbewerbe dieser Art im Alpenraum mit insgesamt 2.500 Teilnehmern ist der Eiger-Ultra-Trail in Grindelwald (Schweiz).

 

Die Laufabteilung der TuS Lindenholzhausen stellte sich nach 2013 und 2015 zum dritten Mal dieser besonderen Herausforderung. Die begehrten Startplätze für die 5. Auflage dieser Veranstaltung waren innerhalb weniger Stunden ausgebucht. Angeboten wurden 4 unterschiedliche Distanzen. „Härter als die Eiger-Nordwand – solo“, so bezeichnete der im April im Himalaya tödlich verunglückte Schweizer Speed-Alpinist Ueli Steck den sportlichen Anspruch der Ultra-Strecken. Die Strecke E51 mit 51 km und 3.100 Höhenmetern gilt als harte Prüfung für jeden Trail-Running-Teilnehmer. Seit dem letzten Jahr ist die Strecke E35 mit 2.500 Höhenmetern im Programm. Königsdisziplin und in diesem Jahr Schweizer Meisterschaft im Trail-Running ist die Strecke E101 mit 101 km Streckenlänge sowie 6.700 Höhenmetern. Abgerundet wurde das Angebot mit dem „E16-Genuss-Trail“. Hier waren ca. 16 km und 960 Höhenmeter zu bewältigen.

 

6 Läuferinnen und Läufer der TuS starteten auf letzterer Distanz. Leon Machoczek und Marius Trost bewältigten die schwierige Strecke in einer Zeit von jeweils 1:55 und verpassten mit Platz 4 und 5 in ihrer Altersklasse nur knapp das Siegerpodest. Es folgten Lisa-Maria-Trost und Katja Machoczek in 2:22, Doreen Betz in 2:41 und Renate Trost in 2:45.

 

Zu einem Familienduell kam es auf der Strecke E35 zwischen Ralf Machoczek und seinem Sohn Florian. Den Anstieg von Wengen über dem Gemsenweg zum Gipfel des Männlichen (2.343m) bewältigten die Beiden noch gemeinsam. Beim anschließenden Abstieg in Richtung Grindelwald konnte Ralf sich etwas absetzen und finishte in 6:55, Florian folgte 5 Minuten später in einer Zeit von 7:00. Etwas schneller unterwegs war Meinhard Rompel. Er lief nach 6:13 über die Ziellinie und landete damit im ersten Drittel des Finisherfeldes. Olaf Betz erreichte das Ziel nach seinem bisher längsten Geländelauf in 8:13.

 

Bereits um 4:30 Uhr waren ca. 600 Läuferinnen und Läufer mit Stirnlampen auf die E101-Strecke geschickt worden. Unter ihnen Frank Kremer (VLG Eisenbach) und der erfahrene Ultra-Läufer Reiner Trost. Beim letzten Mal noch wurde Reiner Trost und Meinhard Rompel auf dem E101von einem heftigen Unwetters mit Hagel und Starkregen ausgebremst und mussten auf leicht verkürzten Strecke den Lauf beenden. Dieses Mal sollte die volle Strecke bewältigt werden. Wolfgang Laubsch und Peter Zimmermann starteten ca. 3 Stunden später auf die Anfangs fast identische E51-Strecke.

 

Erster Höhepunkt für die Distanzen E101 und E51 war der malerische Bachalpsee auf 2.265 Metern Höhe. Bei strahlend blauem Himmel spiegelten sich darin, die noch reichlich mit Schnee bedecken Berggipfel der Jungfrau-Region. Der höchste Punkt wurde mit 2.681m auf dem Gipfel des Faulhorns erreicht. Eine grandiose Aussicht auf die Gletscher von Eiger Mönch und Jungfrau sowie auf den Brienzer- und Thuner See entschädigte für die Strapazen des Aufstieges. Der anschließende, vermeintlich erholsame Abstieg über die Schynige Platte ins Tal nach Burglauenen (896m) entpuppte sich wieder als schwere Aufgabe. Grobes Geröll und ausgewaschene Waldpfade erforderten höchste Konzentration, Trittsicherheit und Kraft. Hier am niedrigsten Punkt der Strecke teilten sich die Wege. Die E51-Läufer hatten jetzt noch 7 km entlang der Schwarzen Lütschine zurück nach Grindelwald zu absolvieren. Peter Zimmermann präsentierte mit 9:26 bei seinem Ultra-Berglauf-Debüt ein sehr gutes Ergebnis und landete auf Platz 9 in der AK Seniors III. Wolfgang Laubsch lief sehr zufrieden mit seiner Leistung nach 11:06 h (Platz 77 AK Seniors II) ins Ziel.

 

Für die E101-Läufer bedeutet der Taldurchgang bei Burglauenen erst die Hälfte der Strecke. Zahlreiche Läufer mussten in der Mittagshitze den bisherigen Strapazen Tribut zollen und gaben an dieser Stelle das Rennen auf. Reiner Trost und Frank Kremer machten sich bei guter Verfassung auf den Weg nach Wengen und den anschließenden steilen Anstieg zum Männlichen. Das gefürchtete Gewitter blieb dieses Mal aus. Über die legendäre Moräne, welche auch beim Jungfrau-Marathon zu bewältigen ist, erreichten die Beiden den Trail unterhalb der berüchtigten Eiger-Nordwand. Die Sonne war mittlerweile am Horizont untergetaucht und die Stirnlampen kamen wieder zum Einsatz. Wie eine Kette von Glühwürmchen bewegte sich die Läuferschar mit ihren Lampen in Richtung Tal. Für die Zuschauer im Zielbereich ergab sich in der Nacht damit ein eindrucksvolles Bild. Nach einem letzten kräftezehrenden knackigen Anstieg liefen Reiner Trost und Frank Kremer erschöpft aber glücklich nach 21 Stunden und 45 Minuten gemeinsam ins Ziel und wurden von den Vereinskameraden gebührend empfangen. Eine gewaltige physische und mentale Energieleistung. Reiner erreichte mit dieser Leistung sensationell den 3. Platz in der Altersklasse Seniors III und konnte sich auf die Siegerehrung am nächsten Tag freuen. Auf dem Siegertreppchen standen auch Julian Machoczek und Felicia Trost. Die beiden Nachwuchstrailer hatten beim Kids-Race am Vortag jeweils den 2. Platz in ihrer AK geholt. Auf der E51 Strecke war auch der Hadamarer Dieter Metz unterwegs. Der für das Tria Team DSW Darmstadt startende Ausdauerathlet erreichte in starken 6:27 den 2. Platz in der AK Seniors II.

 

Bericht:

20.07.2017 Meinhard Rompel                                                                           

Frank Kremer und Reiner Trost nach dem Zieleinlauf. Foto: Rompel.
Reiner Trost (ganz rechts) bei der Siegehrung vor dem Eiger. Foto: Rompel.
Julian Machoczek und Felicia Trost bei der Siegerehrung. Foto: Rompel.
Gemsenweg zum Männlichen – im Hintergrund die Jungfrau. Foto: Rompel.

Triple – Erfolg für TuS – Läufer! (22.03.17)

Mit dem 10 km – Lauf in Wilsenroth endete die diesjährige Dornburger Winterlaufserie für die TuS-Läufer äußerst erfolgreich. Bei widrigen Wetterverhältnissen war diese Veranstaltung nach den Wettkämpfen in Frickhofen und Langendernbach der 3. Wertungslauf dieser gut organisierten Laufserie im Westerwald. In der Altersklasse M55 siegte Justino da Costa souverän in einer Zeit von 38:21 min. TuS Neuzugang Armenio da Silva dominierte die stark besetzte Altersklasse M45 in 41:22 min. Beide TuS-Starter konnten damit auch den Pokal für den Altersklassensieg in der Gesamtwertung aller 3 Läufe entgegen nehmen. Über den Tagessieg in der AK M60 konnte sich Reiner Trost freuen. Nach verletzungsbedingter Pause konnte er das Rennen taktisch angehen und lief nach 47:33 min als Erster der Altersklasse M60 über die Ziellinie. Komplettiert wurde das TuS-Laufteam mit Peter Zimmermann (48:51 min, 2. M60), Wolfgang Laubsch (50:34 min, 5. M55) und Ralf Machoczek (51:22 min, 8. M45)

Von links: Justino da Costa, Peter Zimmermann, Armenio da Silva, Fikreyesus Tesfe (TV Eschhofen)

Top 10 – Platzierung für Hollesser Marathonstaffel (23.01.17)

Die Langstreckenläufer der TuS Lindenholzhausen zeigen sich im beginnenden Laufjahr bereits in guter Form. Bei der Marathonstaffel der LG Mörfelden-Waldorf teilten sich 4 Läufer die klassische Marathondistanz von 42,195 km. Bei eisigen Temperaturen zeigten Meinhard Rompel (43:16), TuS-Neuzugang Armenio Da Silva (43:09), Reiner Trost (44:37) und Justino Da Costa (40:02) allesamt gute Leistungen und unterboten die begehrte 3-Stunden Marke deutlich in 2:51:03 Std. Dies bedeutete unter 118 gestarteten Staffeln den 7. Platz in der Gesamtwertung.  In der Sonderwertung Ü200 – hierfür wird das Lebensalter aller 4 Läufer addiert – mussten sich die Hollesser Läufer nur der Staffel von Spiridon Frankfurt geschlagen geben.

TuS-Läufer Peter Zimmermann stellte zusammen mit Friedhelm Homberg, Fikreyesus Tesfe und Werner Kühnel eine weitere Limburger Staffel. In 3:24:58 Std. landeten sie als 55. der Gesamtwertung und Rang 13 der Wertung Ü200 ebenfalls in der ersten Hälfte der Ergebnisliste.

Die Staffel der TuS Lindenholzhausen nach dem Zieleinlauf des Schlussläufers von links: Reiner Trost, Justino Da Costa, Armenio Da Silva, Meinhard Rompel
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