Justino Da Costa - Hessenmeister im Halbmarathon! (17.10.16)

Die Langstreckenläufer vom Lauftreff der TuS standen bei der diesjährigen Halbmarathon-Hessenmeisterschaft im Rahmen des Mainuferlaufes in Offenbach am Start. Optimale Wetterverhältnisse auf der flachen Wendepunktstrecke versprachen gute Ergebnisse. Und einmal mehr erfüllte Justino Da Costa die Erwartungen.

 

Mit forschem Tempo ging er auf die schnelle Strecke entlang des Mainufers und erreichte in phantastischen 1:19:12 h den Sieg in der stark besetzten Altersklasse M50. Nach dem Mannschaftssieg im vergangen Jahr zusammen mit Reiner Trost und Meinhard Rompel nun ein großartiger Einzelerfolg. Als Gastläufer für die TuS ging Armenio Da Silva erstmals bei einem Halbmarathonwettkampf an den Start. Er heftete sich an die Fersen von Meinhard Rompel und konnte bis km 15 gut folgen.

 

Meinhard finishte in persönlicher Saisonbestzeit nach 1:27:09 h als 5. in der Hessenmeisterschaftswertung der M50. Armenio folgte nur knapp eine Minute später in 1:28:07 h auf Platz 13 der AK M45 – eine starke Leistung bei seinem Halbmarathondebüt. Olaf Betz vervollständigte das Hollesser Läuferfeld nach 1:55:42 h als 76. der M45 im Mittelfeld des mit ca. 900 Startern stark besetzen Wettkampfs. Wolfgang Laubsch hatte Pech an diesem Tag. Wegen muskulärer Probleme musste er bereits in der 1. Streckenhälfte aussteigen.

Begleitet wurde die TuS-Laufgruppe von Werner Krause. Der erfahrene Hollesser Langstreckler startet für den TV Limburg  und erreichte das Ziel nach 1:33:50 h. Das bedeutete Platz 6 in der Altersklasse M60.

Die Hollesser Laufgruppe nach der Siegerehrung von links. Olaf Betz, Armenio Da Silva, Justino Da Costa, Meinhard Rompel, Wolfgang Laubsch

Ironman 70.3 in Wiesbaden: Der härteste halbe Tag! (15.08.16)

Reiner Trost und Meinhard Rompel vom Lauftreff der TuS haben sich erneut dem Abenteuer Triathlon gestellt. Nachdem sie 2014 den Ironman in Frankfurt über die Volldistanz erfolgreich gefinisht haben, sollte es diesmal über die Halbdistanz in gehen. Die 10. Auflage des Ironman 70.3 in Wiesbaden war zugleich die Europameisterschaft über diese Strecke mit 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen. Optimale Wetterverhältnisse versprachen einen tollen Wettkampf.

 

Bei Reiner stand der Start allerdings bis wenige Tage vor dem Wettkampf noch auf der Kippe. Gehandicapt durch andauernde Erkältungen seit Beginn des Jahres konnte er sich nur sehr eingeschränkt vorbereiten und zu allem Übel erlitt er 10 Tage vor dem Wettkampf eine Sturzverletzung am Knie die genäht werden musste. Für ihn war das realistische Ziel an diesem Tag: „Gut Ankommen“

 

Ca. 1.800 Athleten stürzten sich um 8:00 Uhr morgens in die Fluten des Raunheimer Baggersees. Die übliche „Schlägerei“ beim Massenstart blieb weitgehend aus, da erstmalig ein sog. „Rolling Start“ angewendet wurde, d.h. mit Nettozeitnahme wurden – beginnend mit den schnellsten Schwimmern - jeweils 5 Athleten im Sekundentakt ins Wasser geschickt. Eine am Vortag noch geänderte Schwimmstrecke und die blendende aufgehende Sonne machten es schwierig die Ideallinie einzuhalten. Nach 45 Minuten stieg Meinhard aus den Fluten, Reiner folgte mit einer Schwimmzeit von 57 Minuten.

 

Es folgte der Wechsel auf die Radstrecke, und die hatte es in sich! Von den Profi-Athleten als „würdig für eine Europameisterschaft“ bezeichnet, galt es, auf 90 km durch den Taunus 1.440 Höhenmeter zu bewältigen. Hierbei war der etwa 5 Kilometer lange Anstieg aus dem Wiesbadener Nerotal bis auf die Platte nicht die einzige Kräfte raubende Passage. Meinhard absolvierte die schwere Radstrecke in 3:34 Stunden, Reiner kämpfte sich nach 4:15 h zum 2. Wechselpunkt am Kochbrunnen in Wiesbaden.

 

Als dritte Disziplin folgte der Halbmarathon auf 4 Runden im Wiesbadener Kurpark. Meinhard konnte in allerbester Verfassung noch richtig Dampf machen und schaffte in sehr starken 1:40 h die 17.- beste Laufzeit unter 125 Startern in der Altersklasse M50. Für Reiner hieß es auf Sicherheit gehen und Kräfte einteilen. Er absolvierte den abschließenden Halbmarathon bei gleichmäßigen Rundenzeiten in 2:04 h.

 

Meinhard lief nach 6 Stunden und 10 Minuten über die Ziellinie vor dem Kurhaus und erreichte damit Platz 69 in der Alterklasse M50. Für Reiner stoppte die Uhr nach 7:31 h. Dies bedeutete für ihn Platz 50 in der Altersklasse M55 und in seiner Situation eine gewaltige Energieleistung.

 

Beide TuS Läufer konnten an diesem Tag wieder einmal die phantastische Sportart Triathlon erleben – Wiederholung nicht ausgeschlossen!

Reiner Trost und Meinhard Rompel im Ziel des Ironman 70.3 in Wiesbaden
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